Aktuell
04.-06. April 2008 - Kundschaft Ernährung für R&R in Hamburg
Die Besseresser kamen nach Hamburg! Eine Kundschaft zum Thema Ernährung für Ranger und Rover vom 4. bis 6. April 2008 in der Hansestadt Hamburg.
Vom 04.-06. April 2008 versammelten sich 45 Ranger und Rover aus dem gesamten Bundesgebiet in Hamburg und bevölkerten die Jugendherberge „Horner Rennbahn“. (Eigentlich waren noch viel mehr Pfadfinder und Bündische dort, weil nämlich am gleichen Wochenende der Hamburger Singewettstreit stattfand, aber das soll an anderer Stelle erzählt werden.) Diese 45 Menschen hatten nur eines im Kopf: Essen! Etwas anders ausgedrückt: sie wollten sich an diesem Wochenende mit dem Thema Ernährung befassen.
Ernährung? Jaja, gesunde Ernährung, klar - viel Gemüse und Obst und Vitamine und am besten alles Vollkorn, das wissen wir doch längst…
…oder geht es noch um etwas anderes? Vielleicht um Erdbeeren im Winter, um Hühner in Legebatterien, um ausgelaugte Böden durch Monokulturen und Bananenpflücker mit Pestizidvergiftung?
Nach einem fröhlichen Kennenlernabend und dem Besuch der Singewettstreits-Vorabend- Party auf der Rennbahn nahmen wir uns am Samstag früh eine Stunde Zeit, um uns auf das Thema einzustimmen. Die Grundthemen waren: Wie hat sich das Ernährungsverhalten in unserer
Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten verändert? (Weißt du z.B., dass ein Haushalt 1960 noch ca. 1/3 seines Einkommens für Nahrung ausgab, während wir heute nur noch ca. 1/6 unseres Einkommens dafür verwenden?) Wie wirkt sich unser Ernährungsverhalten auf unsere Umwelt aus? (Hast du dir schon einmal überlegt, was für deinen „CO2-Rucksack“ ein Apfel aus Chile mit sich herumschleppt?) Welche Auswirkung hat mein Kaufverhalten auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen, die die Lebensmittel herstellen? (Ist dir bewusst, dass unser Essen vor allem deshalb so günstig sein kann, weil viele Erntehelfer für einen Hungerlohn arbeiten?)
Eli (Elisabeth Bay, Stamm Einhorn, Schwäb. Gmünd/Waldstetten)
Mehr Informationen gibt es im LOGO!-Artikel und der Kundschaftsdokumentation anbei.
Barth, Bellevue und die Besseresser
Der Koch des Bundespräsidenten kochte mit Pfadfindern am Lagerfeuer -
und setzte damit ein Zeichen für bessere Ernährung
Für Nico von Rönn vom BdP-Stamm Hasko in Stade war es eine Premiere. Beim Lager der Ringverbände im Garten des Bundespräsidenten konnte er zum ersten Mal gemeinsam mit einem echten Spitzenkoch kochen. Besonders aufgeregt war er aber nicht, denn Kochen ist für uns Pfadfinder Alltag auf Fahrt und Lager. Ganz anders für Jan-Göran Barth, der sonst die Staatsgäste des Bundespräsidenten beköstigt: „Nein, unter freiem Himmel habe ich noch nie gekocht,“ sagt er. Auch das Lagerfeuer und der schwarz verkohlte Topf, der an einer Kette über den Flammen hängt, sind eine Premiere für den Koch, Aber trotzdem ist Barth an diesem Septembernachmittag in Berlin völlig in seinem Element: Im internationalen Zeltlager zum 100jährigen Jubiläum der Pfadfinderbewegung, zu dem Bundespräsident Horst Köhler in den Garten des Schlosses Bellevue geladen hat, macht Barth Werbung für regionale, saisonale, ökologische Ernährung. Und sonnt sich in großer Aufmerksamkeit. Denn sein Kochtisch vor der malerischen Kulisse der Präsidentenresidenz ist schon optisch ein Anziehungspunkt: ein einfacher Holztisch aus ungehobelten Stangen und Planken, auf dem frisches Gemüse, Wiesenkräuter, saftiges Rindfleisch und Karaffen von Öl und Essig appetitlich angerichtet sind. Mit einem Dutzend Pfadfinderinnen und Pfadfinder hat Barth begonnen, zwei etwas ungewöhnliche Gerichte zuzubereiten. Perlgraupensalat mit Tomatenrosinen und Wiesenkräutern entsteht in der Nachmittagssonne und Rindergulasch mit Kirschsaft und Holunderbeeren.
„Graupen“, hat Barth die Auswahl begründet, „sind eine interessante regionale Alternative zu Reis, Tomatenrosinen kann man selber herstellen, Wiesenkräuter können Pfadfinder überall finden.“ Ganz ähnlich die Begründung für das Gulasch-Rezept: „Rinderfleisch und Kirschsaft gibt es auf dem Bauernmarkt, Holunder kann man jetzt in der freien Natur ernten.“ Barth will mit den Pfadfinderinnen und Pfadfindern zeigen, dass man aus regionalen Zutaten auch ohne großen Aufwand kulinarisch Erstklassiges herstellen kann. Und noch Spaß dabei haben. Wie sagt er es? „Kochen verbindet.“ Es wird heftig gelernt.
Hier kriegt Nico gezeigt, wie man Perlgraupen kocht, dort bekommt Birthe aus Münster den Tipp, dass man beim Zwiebelschneiden keine Tränen bekommt, wenn man nur ein scharfes Messer benutzt. Barth erklärt, welche Wiesenkräuter man essen kann (und welche nicht), erläutert den richtigen Umgang mit Holunderbeeren, gibt Tipps, wie man das Rindfleisch schneiden und anbraten sollte. Die meisten Jugendlichen im Kochteam stammen aus Deutschland und haben nach eigenen Aussagen eher geringe Erfahrung mit der höheren Kochkunst. Vier Pfadfinderinnen sind aus Ruanda angereist, sie kochen unter Barths wachsamem Auge ihr eigenes Gericht aus heimischen, selbst mitgebrachten Ingredienzen: Maniokbrei mit einer Sauce aus Kochbananen und ruandischen Auberginen.
Was Jan-Göran Barth, die deutschen und die ruandischen Pfadfindern verbindet, ist ein gemeinsames Bemühen: Alle wollen für eine bessere Ernährung mit Lebensmitteln aus ökologischem Landbau werben. Der mehrfach ausgezeichnete Spitzenkoch setzt bei der Bewirtung der Staatsgäste ganz bewusst auf einheimische Zutaten, saisonale Küche, deutsche Weine und verzichtet auf Luxuslebensmittel wie Kaviar und Trüffel. Die ruandischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder spielen in ihrer Heimat eine wichtige Rolle im Bemühen um eine ausgewogene Ernährung; zum Teil betreiben sie dafür sogar eine eigene Landwirtschaft. Und die deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben sich zum Ziel gesetzt, der Erziehung zu besserer Ernährung noch mehr Aufmerksamkeit
zukommen zu lassen. Dabei spielt die aktuelle Diskussion um Fehlernährung, „junk food“ und sich ausbreitende Übergewichtigkeit bei Jugendlichen ebenso eine Rolle wie das Jubiläum der Pfadfinderbewegung. Vor hundert Jahren, als die größte Jugendbewegung der Welt entstand, ging es den ersten Pfadfindern auch schon um gesunde Ernährung. Im selben Zeitgeist entstand damals auch die Reformhaus-Bewegung.
Wenig überraschend also, dass die Koch-Aktion im Schlosspark Bellevue nicht nur bei der Stiftung Pfadfinden, sondern auch bei Reformhäusern in Frankfurt (Main) und Berlin sowie bei ihren Herstellern Unterstützung fand.
Tom Levine, Roland Fiedler und Thommes (Thomas Korbun)
Die Homepage von Jan-Göran Barth: http://www.jan-goeran-barth.de/
Jan-Göran Barth im Bundespräsidialamt - Wissenswertes zur Küche des Präsidenten und Rezepte
http://www.bundespraesident.de/Wissenswertes-Unterhaltsames/-,12142/Zu-Gast-in-Deutschland.htm
Jan-Göran spricht auf Radio 1 über das Kochen mit uns Pfadfindern (21.9.2008): http://www.radio1.de/programm/programmbeitraege/09/koch_des_bundespraesidenten.html
Der Bericht zum Kochen mit Jan-Göran Barth ist auch in der Ausgabe 4/2007 von LOGO! erschienen. Hier könnt Ihr die Seiten ansehen: http://www.pfadfinden.de/fileadmin/BUND/download/logo/0704/Seite_14_15.pdf
Ich war dabei: Nico aus Stade kocht beim Bundespräsidenten
Nico (Nicolas von Rönn) vom Stamm Hasko aus Stade hatte Glück: als einer von wenigen aus dem BdP konnte der 15jährige im September 2007 beim Internationalen Jubiläumslager im Garten von Schloss Bellevue dabei sein. Dort hat er Jan-Göran Barth kennengelernt, den Spitzenkoch des Bundespräsidenten. Im Interview berichtet Nico von dem außergewöhnlichen Zusammentreffen.
Nico, Du hast mit dem Koch des Bundespräsidenten auf dem Lagerfeuer gekocht. Wie war das?
Es war sehr gut. ... Ich hab voher überlegt, wie er denn so drauf ist, er kocht ja sonst nicht draußen überm Feuer. Aber er war sehr sympathisch, hat gut geholfen und das alles sehr schön gemacht.
Welche Tipps fürs Kochen hast Du bekommen?
Wie man Fleisch schneidet ohne das Risiko, sich dabei selbst in die Fingerkuppe zu schneiden.
Jan-Göran Barth setzt sich für gutes Essen und Öko-Lebensmittel ein. Wie findest Du das?
Ich finde es sehr gut, dass er sich für Öko-Lebensmittel einsetzt, da es ein Problem ist, dass viel zu wenige Menschen über die
Risiken und die Herstellungsweise, zum Beispiel von minderwertigem Fleisch aus Massentierhaltung, aufgeklärt sind. Deshalb ist es gut, wenn wichtige Menschen aus dem Staat wie Bundespräsident Horst Köhler als gutes Beispiel voran gehen und sich von Öko-Lebensmitteln ernähren.
Haben Dir Rindergulasch und Perlgraupensalat aus der Präsidenten-Lagerküche geschmeckt?
Das Rindergulasch war sehr lecker, es hat mal anders geschmeckt als normales Gulasch und der Perlgraupensalat war
auch sehr gut. Auch mal was anderes als immer normaler Salat.
Gibt es in Deinem Stamm auch gutes Essen?
Es gab in unserem Stamm auf der letzten Gruppenleiterfahrt nur Bio. Das hat allen Gruppenleitern sehr gut gefallen. Aber als
wir danach darüber dabattiert haben, ob wir auch in unseren Gruppen Bio kochen wollen, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass das sehr kostenspielig wäre, Pfadfinden aber nicht nur für die sein sollte, die sich gutes Essen leisten können, sondern für alle. Es gibt jetzt teilweise Bio-Produkte. Auf dem Stammeslager gab es zum Beispiel Bio-Brot und Bio-Fleisch.
Was ist auf Fahrt Dein Lieblingsgericht?
Es gibt bei uns auf Fahrt meistens nur entweder Nudeln mit Soße oder Reis mit Soße. ... Man nimmt halt was man kriegen
kann (Nico lacht).
Wirst Du die Gerichte aus Bellevue mal im Stamm nachkochen?
Wenn ich irgendwann mal Küche machen werde, werde ich das Gulasch vielleicht nachkochen, da es sehr einfach zu
machen ist und gut schmeckt. Aber ich denke, dass es kein Essen für Fahrten ist und auf großen Lagern in großer Menge
sehr schwer zu machen ist.
Das Interview mit Nico ist auch in der Ausgabe 4/2007 von LOGO! erschienen. Hier könnt Ihr die Seiten ansehen: http://www.pfadfinden.de/fileadmin/BUND/download/logo/0704/Seite_14_15.pdf
Die Rezepte von Jan-Göran Barth zum Nachkochen
Rindergulasch und Graupensalat:
Der Koch des Bundespräsidenten kochte im September 2007 mit Pfadfindern am Lagerfeuer - und setzte damit ein Zeichen für bessere Ernährung.
Hier findet Ihr die Rezepte zum Nachkochen:
Rindergulasch mit Kirschsaft und Holunderbeeren
von Jan-Göran Barth
Zutaten
3 EL Rapsöl
750g Rindergulasch (z.B. aus dem Bug)
2 Stk. Schalotten
1 Stk. große Karotte
1 L Kirschsaft
1 L dunkle Fleischbrühe
1 EL Tomatenmark
2 Msp. gemahlenen Kümmel
Salz, gemahlenen Pfeffer
5 Zw. frischen Thymian
1 Stk. Zitrone
2 Dolden Holunderbeeren
Zubereitung
Rindergulasch von Sehnen und Talg befreien, dann in zwei mal zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Rindfleisch in der Hälfte des Kirschsaftes mit Thymian (3 Zweige) ca. sechs Stunden einlegen. Karotte schälen und in kleine Würfel schneiden. Schalotte von der Schale befreien und in kleine Würfel schneiden. Rapsöl in einem Topf erhitzen. Rindfleisch abtropfen und in heißem Rapsöl anbraten, die Schalottenwürfel zugeben und kurz mitschwitzen lassen. Tomatenmark zugeben und leicht rösten lassen, mit Salz, Kümmel und Pfeffer würzen.
Mit dem restlichen und aufgefangenem Kirschsaft ablöschen und einkochen lassen. Mit dunkler Fleischbrühe auffüllen und bei geschlossenem Decke etwa eine Stunde garen.
Karottenwürfel zufügen, Zitronenschale mit einer feinen Reibe raspeln und zugeben und bei geöffneten Deckel nochmals ½ Stunde leicht kochen. Kurz vor dem Anrichten die Holunderbeeren und den gezupften Thymian beigeben.
Sollte das Gulasch eine noch nicht wünschenswerte Konsistenz aufweisen, mit etwas Mehlbutter binden.
http://www.jan-goeran-barth.de/

Perlgraupensalat mit Tomatenrosinen und Wiesenkräutern
Von Jan-Göran Barth
200g Perlgraupen fein
1 Schalotte
500ml Gemüsebrühe
1 EL Butter
Salz, gemahlener Pfeffer, geriebener Muskat
100ml Rapsöl
100ml Apfelessig
100ml Apfelsaft
1EL Lindenblütenhonig
1EL Honigsenf
Salz, Pfeffer und gehackten frischen Thymian
20 kleine Rispentomaten
2 Zweige Feldthymian
400g Wiesenkräuter
(z.B. Giersch, Melde, Vogelmiere, Schafsgarbe, Pimpinelle, Blattpetersilie usw.)
Zubereitung
Butter in einem Topf zerlassen, die in Würfel geschnittene Schalotte darin anschwitzen. Perlgraupen in einem Sieb waschen, dazu geben und kurz mitschwitzen lassen. Mit Gemüsebrühe auffüllen und etwa 10 Min. unter ständigem Rühren leicht kochen lassen. Dann mit Salz, gemahlenem Pfeffer und geriebener Muskatnuss nach Belieben würzen.
Graupen vom Herd nehmen und bei geschlossenem Deckel nochmals ca. zehn Minuten neben dem Herd quellen lassen, dabei gelegentlich umrühren.
Für das Dressing alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer oder Schneebesen zu einer gebunden Sauce mixen (zur Vereinfachung können auch alle Zutaten in ein Weckglas gegeben werden, welches in geschlossenem Zustand kräftig geschüttelt wird.)
Rispentomaten in kochendem Wasser blanchieren, in kaltem Wasser abschrecken, von der Haut befreien und in der Sonne zu Rosinen trocknen lassen.
Wiesenkräuter von Ungeziefer befreien und vor dem Anrichten kurz in Dressing wenden.
Die gekochten Graupen mit einem kräftigen Schuss Dressing abschmecken.
Die Homepage von Jan-Göran Barth: http://www.jan-goeran-barth.de/
2700 Besseresser auf dem Ring-Pfingstlager 2007 des LV Niedersachsen
Das schien unmöglich: 2700 Pfadfinderinnen und Pfadfinder vier Tage lang zum kleinen Preis so ökologisch, so regional und so saisonal wie möglich zu verpflegen. Doch Olli (BdP-Stamm Parzival, Oldenburg, und Mitglied der AG Ernährung im BdP) und Freddy (VCP-Stamm Kranich, Oldenburg) nahmen die Herausforderung an, haben ein halbes Jahr lang geplant und hatten Erfolg: Mehr als ein Drittel der Lebensmittel stammten aus ökologischer Landwirtschaft regionaler Produzenten. Trotzdem kostete die Verpflegung für das ganze Lager nur 13,68 € pro Person. Die Niedersachsen haben bewiesen: Umweltschutz mit dem Kochlöffel ist möglich!
Und das ging so:
Der VCP hatte die Idee, den Lebensmitteleinkauf für das Lager zentral zu organisieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Stämme brauchen sich nicht um die Verpflegung zu kümmern, sie erhalten Rezepte, nach denen sie kochen können, und sie brauchen nicht alle mit den eigenen PKW einkaufen zu fahren - das ist auch noch ökologischer. Mit den Lieferanten können wegen der großen Mengen viel bessere Preise ausgehandelt werden, als wenn jeder einzelne Stamm sich seine Verpflegung selbst beschafft.
Freddy, ein Speditonskaufmann, kümmerte sich um das Team und um den Kühl-Container. Olli, ein Ernährungswissenschaftler, war für die Beschaffung der Lebensmittel verantwortlich: Warmmahlzeiten auswählen, Rezepte schreiben, Lebensmittelmengen berechnen, Lieferanten finden, Angebote einholen, Lebensmittel bestellen und die Lieferung vereinbaren.
Die Auswahl der Warmmahlzeiten war schon ein wenig heikel, denn was soll man zu Pfingsten kochen? Auf den Feldern wuchs zu Pfingsten noch nicht viel (Spargel, Neue Kartoffeln, Erdbeeren..), das würde das Budget sprengen. Olli entschied sich für eine Kartoffelsuppe am Samstag und einen Nudeltopf am Sonntag. Nicht wirklich was tolles, meint er, aber es sollten ja auch alle kochen können.
Immer zwei oder drei Stämme aus verschieden Bünden wurden zu einer Kochgruppe von 50 bis 70 Personen zusammengefasst. Die stellten das Küchenmaterial und die Küchencrew und holten die Lebensmittel von einer zentralen Stelle ab.
Was war alles Bio? Eine kleine Warenstatistik:
- 1.200 kg Kartoffeln & 12.000 St. Radischen (Lindenhof, Harzvorland)
- Molkereiprodukte (3.200 l Milch, Joghurt, usw.) (Molkerei Söbbeke, Münster)
- 500 demeter Brote (Satorius, Harzvorland)
- etwa 400 Bund Kräuter (Rosenhof, Niedersachsen)
- 550 kg Nudeln
- knapp 300 kg selbst gemischtes Müsli (Rohstoffe von der Bohlsener Mühle)
- knapp 3.000 Bio-Eier von einem regionalen Erzeuger
Insgesamt waren 36 % der Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft. TransFair Kaffee und Tee spendeten GEPA (Hamburg) und ElPuente (Niedersachen). Die anderen Lebensmittel waren aus konventioneller Produktion.
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