
Nun mal Butter bei die Fische...oder was Pfadfinderei eigentlich mit gesunder Ernährung zu tun hat!
Pfadfinden ist mehr als gewöhnliche Jugendarbeit. Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen sich weltweit auf der Basis universaler Werte für Frieden, Gerechtigkeit und Internationalität ein. Von Anfang an hat die Pfadfinderbewegung dabei Neues ausprobiert. Wichtige Bestandteile pfadfinderischer Arbeit im BdP sind der Einsatz für globale Gerechtigkeit, die Verbundenheit mit der Natur und das Engagement für ihren Schutz.
Ernährung ist dabei ein wichtiges Handlungsfeld, das in den letzten Jahren verstärkt öffentliche Wahrnehmung erfährt – insbesondere mit Blick auf Kinder und Jugendliche. In diesem Zusammenhang wird die große Bedeutung von Ernährungserziehung hervorgehoben. Spätestens damit ist es auch ein Thema für uns Pfadfinderinnen und Pfadfindern. In den Gruppen des BdP wird Ernährung sehr unterschiedlich gelebt. Eine gute Kultur des gemeinsamen Kochens und Essens ist sehr verbreitet. Weniger verbreitet sind der Kauf von nach ökologischen und sozialen Kriterien produzierten Lebensmitteln und die Zubereitung gesundheitsfördernder Mahlzeiten.
Gute Ernährungskultur erleben, Wissen vermitteln, Eigenverantwortung stärken. Wir setzten uns dafür ein, dass gute Ernährung und Esskultur im BdP selbstverständlich erlebt werden können, dass entsprechendes Wissen über Lebensmittel und die Zubereitung von Mahlzeiten durch die Ausbildung von Gruppenleitungen und die Arbeit in den Gruppen vermittelt wird und dass Kinder und Jugendliche in unseren Gruppen darin bestärkt und befähigt werden, Eigenverantwortung für ihre Ernährung zu übernehmen.



