Pfadfinden leicht gemacht: Unser ABC

Abenteuer

Morgens noch nicht zu wissen, wo sich der Schlafplatz für die nächste Nacht befindet, andere Menschen kennen lernen, für Neues bereit sein. Pfadfinden bedeutet Abenteuer pur.

Chai

Ob nun Chai oder Tschai: Gemeint ist der leckere, heiße Gewürztee, der abends zur Singerunde in der Jurte getrunken wird. Das Rezept? Da hat jeder Stamm seine eigene Kreation, mit frischen Nelken oder einer Zimtstange oder oder oder... Und natürlich ist das Rezept des eigenen Stammes immer das weltbeste - gar keine Diskussion!

Fahrt

Rucksack packen, Ticket kaufen, den Eltern „Tschüss“ sagen und schon kann’s losgehen. Wandern, Abenteuer erleben, Spaß haben. Dann fühlen wir uns richtig wohl. Und das Wichtigste: Möglichst wenig planen, offen sein für Überraschungen!

Hordentopf

Hungrige Pfadi-Mäuler wollen gestopft werden – meist mit Unmengen an Nudeln oder Reis. Mit Sauce, versteht sich. All das lässt sich in ausreichender Menge und ausreichend lecker nur im Hordentopf zubereiten. Mhmmmm …

Kohte

Diese Unterkunft kommt aus Lappland. Unser schwarzer Lieblingsschlafplatz kann es mit jeder 5-Sterne Suite aufnehmen. Oder wo kann man sonst drinnen ein Lagerfeuer machen und gleichzeitig den Sternenhimmel betrachten? Die großen schwarzen Zelte heißen übrigens Jurten.

Morgenrunde

Kaum aufgewacht, kaum gefrühstückt, schon wird man in einen Kreis gebeten und muss sich mit albernen Spielen zum Affen machen. Aber ohne ist auch blöd.

Oh wie schön

Wenn abends der Qualm aus den Jurten zieht und das Lager bei stimmungsvollen Gitarrenklängen langsam zur Ruhe kommt – was kann es Schöneres geben? Eben.

Quasselstrippenalarm

Wenn Pfadfinderinnen und Pfadfinder eines besonders gut können, dann ist es: reden, reden, reden. Gerne am Lagerfeuer, gerne die ganze Nacht. Bis zur nächsten > Morgenrunde.

Schlaf

Wird völlig überbewertet. Geht auf Fahrt und im Lager auch ganz gut ohne. Naja, meist meckert dann doch irgendeiner der Älteren. Also schlafen wir ab und an. Wollen ja fit sein für die Fahrt oder das nächste > Abenteuer.

Urgesteine

Gibt es im BdP eine Menge! Es ist einfach spannend, die alten Geschichten zu hören. Das Ruder aber halten die Jungen in der Hand. Die Mädchen natürlich auch.

Verbundenheit

Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder – heißt es. Stimmt auch. Wer der Idee einmal verfallen ist, bleibt dem Abenteuer Pfadfinden sein Leben lang verbunden. Und wird amerikanischer Präsident. Oder Astronaut. Oder Talkmaster.

YEAH YEAH

Wir rocken, was Gitarre, Stimme, Liederbuch und Singerunde hergeben – und machen (fast) all das, was unserer Generation Spaß macht. Oder denkt ihr etwa, wir sind altmodisch und langweilig? So’n Quatsch.

Bundeslager

Alle vier Jahre treffen wir uns – dann sind 5.000 Pfadis auf einem Haufen. Mal im Norden, mal im Süden, mal im Osten, mal im Westen. Bula – so nennen wir es – bedeutet: wenig > Schlaf, viele Dixiklos und unglaublich viel Spaß!

Erfahrung

Mal ohne die Eltern drei Wochen durch Schweden wandern, das Essen einfach mal selbst kochen
oder mal ein neues Instrument lernen. Bei uns kann man Dinge einfach mal machen! Nicht fragen, sondern probieren.

Gruppe

Ohne sie läuft bei uns nix! Gleich, ob bei unseren Treffen Woche für Woche, auf > Fahrt oder im > Bundeslager. Natürlich gibt’s mal Streit, aber nur zusammen kann man das erleben, was uns ausmacht: „Jeder gibt was er kann – und jeder nimmt was er bekommt.“

Igluzelte

Sorry, aber die gehen bei uns gar nicht! Wir sind schließlich nicht auf dem Campingplatz. Also bitte zusammen mit dem Gartenzwerg zu Hause lassen.

Jamboree

So ähnlich wie das > Bundeslager. Nur viel größer. Und mit Pfadis aus fast allen Ländern der Erde. Bis zu 40.000, um genau zu sein. Ein spektakuläres Lager. Die ganze Welt auf einem Haufen – und wir sind mittendrin.

Lagerfeuer

Okay, erst einmal muss es brennen. Nicht ganz einfach, nasses Holz, abgebrochene Streichhölzer und so. Wenn es aber erst mal brennt, wird der Abend meist lang. Ist ja auch spannender als Fernsehen.

Nebenbei

Essen kochen, Kohte aufbauen, Knoten machen, Karten lesen: Das meiste lernen wir in der > Gruppe ganz nebenbei. Sonst wär’s ja langweilig. Was wir lernen, ist – ganz nebenbei – auch für den Alltag super zu gebrauchen. Lernen fürs Leben.

Poncho

Nicht nur in Mexiko wird dieses Textil genutzt. Es hilft gegen Regen, Matsch und nervige Maulwürfe. Zur Not kann man sich auch zu zweit drunterkuscheln.

Regen

Es geht doch nichts über einen erfrischenden Regenschauer im Zeltlager oder auf Fahrt. Wenn das nasse Etwas auf das Zeltdach tropft oder langsam die Kleidung durchdringt: Herrlich. Aber ohne geht’s auch. Dient bisweilen als Duschenersatz.

Team

Ohne das geht bei uns gar nix. Einzelkämpfer und Möchtegernhäuptlinge sind hier nicht willkommen.

Wölfling

Klein, gelb und immer gut drauf. Erlebt Abenteuer, coole Spiele und hilft wo er kann.
Er ist neugierig auf alles und nichts ist vor ihm sicher.

X-mal

Nein, wir führen keine alten Damen gegen ihren Willen über die Straße, und unsere Cookies essen wir auch lieber selbst, statt sie Wildfremden zu verkaufen. Aber: Jeden Tag eine gute Tat ist auch kein schlechter Vorsatz im Leben.

Zitronentee

Ohne das körnige, braune Pulver in der gelben Plastikdose geht bei uns nix! Der Wölfling mag’s eher süß, die Älteren dagegen legen Wert auf einen guten Jahrgang und natürlich auf eine dezente Zitronennote.