Eine Idee bewegt

die Jugend der Welt

Pfadfinden ist die größte Jugendbewegung der Welt: 50 Millionen Mädchen und Jungen, Jugendliche und junge Erwachsene sind Anhänger dieser weltumspannenden Idee.

In fast allen Ländern der Erde gibt es Pfadfinderinnen und Pfadfinder: in christlichen Ländern, in muslimischen Ländern, in buddhistischen Ländern, in demokratischen Ländern, in nicht-demokratischen Ländern, in den Industriestaaten, in Entwicklungsländern.

Sich begegnen, sich kennenlernen, sich austauschen: Internationale Begegnungen, Konferenzen, Fahrten oder Lager - wie das Jamboree alle vier Jahre - sorgen dafür, dass junge Menschen zusammenkommen. Dann zählt nicht, ob jemand weiß ist oder schwarz, gläubig oder nicht, arm oder reich. Dann zählt nur: Auch wenn wir verschieden sind, so teilen wir doch das Ideal einer besseren Welt. Wir wollen beitragen zur Demokratisierung und zur Verständigung zwischen den Völkern.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder erkennen sich überall auf der Welt auf den ersten Blick: durch das Halstuch und die Tracht oder Kluft. Ein Erkennungszeichen, das Verbindungen schafft.

Es ist das größte Pfadfinderinnen- und Pfadfindertreffen der Welt und für jeden Scout oder Guide ein einmaliges Erlebnis: das World Scout Jamboree, welches vom 22. Juli bis zum 2. August in Nordamerika stattfinden wird.

Am 1. September wird der internationale Tag des Friedens begangen. Gerade in diesem Jahr ist Frieden für viele Menschen in ihrer Heimat nicht zu finden. Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen deshalb deutliche Zeichen und lassen Taten sprechen.

Das 23. World Scout Jamboree wurde feierlich in Japan eröffnet. Unter den 33.000 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus 150 Ländern, die bis zum 09. August in Yamaguchi bei Hiroshima zelten, sind auch über 1.000 deutsche Jugendliche.